Die Westschweizer Zweigstelle des SPI (Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, St. Gallen) verƶffentlichte im Juni 2025 den Bericht „SpiritualitƤt bei jungen Erwachsenen in der Westschweiz“. Ein Ergebnis wurde als überraschend empfunden: Junge praktizierende Katholiken sind hƤufiger MƤnner als Frauen, wƤhrend Frauen eher glƤubiger sind. Wir dürfen das Gefühl der Ablehnung seitens der Frauen nicht unterschƤtzen. Ein weiterer Punkt, den ich hervorheben mƶchte, ist, dass die Religionsausübung, aber auch das Interesse an spirituellen Fragen in der Stadt grƶsser ist als auf dem Land. Da ich mich viel in der Diƶzese bewege, stelle ich fest, dass die am stƤrksten frequentierten Kirchen vor allem in stƤdtischen oder stadtnahen Gebieten zu finden sind und dass dort auch die meisten jungen Menschen anzutreffen sind. Junge Menschen, die andere in der Kirche treffen wollen, gehen dorthin, wo sie wissen, dass sie sie finden kƶnnen: Dies entspricht der PrioritƤt der pastoralen Zentren, die bereits existieren und wichtige Faktoren der Erneuerung sind. Manchmal kƶnnen wir uns von der Beobachtung der RealitƤt inspirieren lassen. Das hindert uns nicht daran, pastorale Impuls auf dem Land zu setzen.
Am Donnerstag, den 18. September 2025, findet um 11.15 Uhr in der Christ-Königskirche (Freiburg) eine Feier statt, zu der alle herzlich eingeladen sind, um die neuen bischöflichen Beauftragten zu begrüssen und die bisherigen dankend zu verabschieden.
Die verschiedenen bischƶflichen Beauftragten finden Sie auf der Website des Bistums.
Roberto De Col, geboren 1981, verheiratet und Vater von drei Kindern, lebt in Mont-sur-Lausanne. Als pastoraler Laienmitarbeitender engagiert er sich seit fast zwanzig Jahren in der Kirche. Seine Laufbahn begann mit einem starken Engagement in der Jugendarbeit, zunƤchst als Jugendleiter, dann als Seelsorgender an einer Berufsschule und schliesslich als Leiter der Abteilung ā15-25 Jahre (PASAJ)ā der katholischen Kirche im Kanton Waadt. Seit drei Jahren ist er Leiter der Abteilung SolidaritƤt. Dort koordiniert er ein Team von mehr als dreissig Seelsorgenden, die in den Bereichen Migration, GefƤngnisse, untergebrachte MinderjƤhrige, Strassenseelsorge, Landwirtschaft sowie ƶkologische und soziale Gerechtigkeit tƤtig sind. Er ist auch Mitglied des Notfallteams (ESU), das im Auftrag der Polizei tƤtig wird, um traumatisierte Menschen zu begleiten. Roberto hat eine kan. Lizenz in Theologie der UniversitƤt Strassburg, einen Master-Abschluss in Sozialwissenschaften der UniversitƤt Lausanne und einen CAS in āGrosse Herausforderungen und Leadershipā der Ingenieursschule von Yverdon. Er ist Mitglied des Bischofsrats Ćkologie seit dessen Gründung und engagiert sich mit ganzem Herzen in seiner neuen Funktion als bischƶflichen Beauftragten für Ćkologie. (Foto: Bernard Hallet / cath.ch)
Einige Worte zu Philippe Becquart
Philippe Becquart ist verheiratet und Vater von drei Kindern, Jurist und Absolvent des Institut d’Ćtudes politiques de Paris. 2003 erwarb er seine kan. Lizenz in Theologie an der UniversitƤt Freiburg. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Theologischen FakultƤt und unterrichtete anschliessend zehn Jahre lang Philosophie, Ethik und Religionswissenschaft an Freiburger Gymnasien. Er leitete von 2016 bis 2022 die Abteilung für Erwachsenenbildung der katholischen Kirche im Kanton Waadt (Ausbildung, spirituelles Leben, Familien- und Paarpastoral). Im Sommer 2022 wurde er von Bischof Morerod zum Stellvertreter bischƶflichen Beauftragten für Bistumsregion Waadt ernannt mit der Aufgabe, die Abteilungen für Gesundheit, Jugend und SolidaritƤt sowie die Ausbildungsprojekte zu begleiten. Er vertrat die Kirche an mehreren institutionellen Orten mit starken ƶkumenischen und interreligiƶsen Herausforderungen. Als Mitglied der Schweizerischen SynodalitƤtskommission seit Sommer 2024 hat Ph. Becquart die pastorale Umgestaltung der christlichen Gemeinschaften zur wichtigsten Herausforderung seiner TƤtigkeit gemacht. Seit Februar 2025 ist er Koordinator der pastoralen AktivitƤten des Espace Maurice Zundel in Lausanne.
Nach einer krankheitsbedingten Auszeit von Oktober 2024 bis Mai 2025, die sie zur Bewältigung der Folgen eines Autounfalls benötigte, nimmt C. Ruffieux im Juni 2025 eine neue, besondere Aufgabe an. Als Mitglied des Bischofsrats für Prävention wird sie neben anderen Mitgliedern wie Lia Lopez und Rita Menoud verschiedene Aufgaben im Bereich der Weiterbildung, Bewertung und Begleitung übernehmen, eine Funktion, die sie zu 100% ausüben wird. Sie wird direkt Bischof Morerod und Mari Carmen Avila, der Beauftragten des Bischofs für die Prävention, unterstellt sein und eng mit den beiden Freiburger Bistumsregionen zusammenarbeiten.
Bischof Morerod freut sich, dass C. Ruffieux dieser Anpassung zugestimmt hat, und bekrƤftigt sein volles Vertrauen in sie.
Was die Aufgabe der bischöflichen Beauftragten für den französischsprachigen Teil des Kantons Freiburg betrifft, so wird Aurelia Pellizzari, Stellvertreterin, diese Funktion bis zum Ende des Pastoraljahres weiterhin wahrnehmen. Eine neue Ernennung wird zu Beginn des neuen Pastoraljahres erfolgen.
Prävention hat oberste Priorität, und die Herausforderungen sind gross. Im Laufe der Jahre hat sich gezeigt, dass Situationen, die nicht ausreichend begleitet und eingeordnet wurden, täglich Auswirkungen auf das gesamte Bistum haben und die Arbeit der bischöflichen Beauftragten erschweren. Diese Erkenntnis macht es erforderlich, vorhandene Ressourcen zu erschliessen. Die Kompetenzen von C. Ruffieux, die in ihrer bisherigen Arbeit anerkannt wurden, sind notwendig. Sie wird somit im Vorfeld Fragen der Begleitung von Personen, Kriseninterventionen und Mediationen übernehmen.
Für den Kanton Waadt gibt es bereits eine ähnliche Stelle, die durch Blandine Charles, Psychologin und ebenfalls Mitglied des Bischofsrats Prävention, besetzt ist.
Am Mittwoch, 11. Juni 2025, ab 17.30 Uhr wird Bischof Morerod den zwƶlften Jahrgang des Bischofsbiers mit dem Namen āOr et mousseā erƶffnen. Dieser Degustations- und Verkaufsabend ist offen für alle. Ein Teil des Erlƶses wird zwei gemeinnützigen Projekten gespendet.
Bischof Charles Morerod lƤdt alle ein, das āOr et mousseā zu probieren, ein Weissbier, das auf elf weitere āBischofsbiereā folgt, die seit 2015 gebraut wurden.
Dieses Bier wurde von einer Brauerei in RomainmÓtier (VD) entwickelt und der Verkaufserlös kommt einem gemeinnützigen Projekt zugute. Es handelt sich um die Waadtländer Vereinigung zur Sicherung des Wohnraums für Menschen in prekären Lebensverhältnissen (AVSL), die 2020 gegründet wurde, um den Problemen von Menschen in prekären Wohnverhältnissen zu begegnen. Ihre Aufgabe ist es, ein offenes Ohr zu bieten und kostenlose Rechtsberatung zu leisten, um den Verlust einer Wohnung zu verhindern. Die AVSL setzt sich auch für das Recht auf Wohnen ein.
Das Bischofsbier wird an diesem Abend vom Bistum über die Firma Coussicou SA verkauft. Ab dem 12. Juni ist es dann im Ordinariat (Lausannegasse 86 in Freiburg) erhältlich.
Das Prinzip des Bischofsbier ist, jedes Jahr eine neue limitierte Auflage zu brauen, deren Verkauf für wohltätige Zwecke bestimmt ist.
Die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) sind zutiefst erschüttert über die grosse Naturkatastrophe, die das Walliser Dorf Blatten gestern Nachmittag (28.05) heimgesucht hat. Angesichts dieser Tragödie bekunden sie ihre Solidarität mit allen Betroffenen und beten für sie. Zur Mitteilung vom 29.05.
Die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz freuen sich über die Wahl von Robert Francis Prevost, der als Papst den Namen Leo XIV gewählt hat und beten für sein Amt.
Der Papst wird die einzigartige und schwierige Aufgabe fortsetzen müssen, den in weltweit unterschiedlichsten Realitäten lebenden Katholiken und Katholikinnen vorzustehen. Im Geiste der Synodalität muss er beim Aufbau unserer Kirche auf alle Gläubigen zählen können. Die Schweizer Bischöfe versichern ihm ihr Gebet und laden alle Gläubigen ein, dies ebenfalls zu tun.
Am Freitag, dem 9. Mai, um 18.15 Uhr wird ein Diözesangottesdienst für den neuen Papstin der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg gefeiert.
Nach der Bekanntgabe des Todes von Papst Franziskus am Montag, den 21. April, finden in den Diƶzesen Lausanne, Genf und Freiburg mehrere Gedenk- und Dankesfeiern statt.
Am Freitag, dem 25. April, um 19.00 Uhr, wird Charles Morerod, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, in der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg einen zweisprachigen Gottesdienst als Dank für den Dienst des verstorbenen Papstes feiern, in Anwesenheit einer Delegation der Päpstlichen Schweizergarde. Die Feier ist für alle offen.
Am Samstag, dem 26. April, schlƤgt der Bischof den Seelsorgeeinheiten, Pfarreien und Gemeinschaften seiner Diƶzese vor, sich der in Rom stattfindenden Beerdigung anzuschliessen, z. B. durch Gebetszeiten oder die Ćbertragung der rƶmischen Feier auf lokaler Ebene.
Wie in anderen Diözesen steht auch in der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg ein Buch zur Verfügung, in dem eine letzte Ehrerbietung an den Papst hinterlassen werden kann. Gebetsanliegen und Botschaften werden auch online gesammelt, wie auf der Website der Diözese und den Websites einiger Bistumsregionen (VD, GE).
Schliesslich werden den Pfarreien demnächst auch Gebetskarten, die von der Schweizer Bischofskonferenz herausgegeben werden, zur Verteilung zur Verfügung stehen.
Papst Franziskus ist heute verstorben. Bischof Morerod und die gesamte Diözese sind ihm dankbar für das Geschenk sein Lebens an die Kirche und beten für seine Seele.
Die diƶzesane Weiterbildung, die im Mai 2024 begonnen hat, wurde am Donnerstag, den 13. und Freitag, den 14. Februar fortgesetzt. Nach Ćberlegungen auf lokaler Ebene (13.02.) fand eine diƶzesane Versammlung in Renens statt (14.02.).