
Am 13. Oktober 2019 wurde sie heiliggesprochen.
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Er wurde im Schloss von Sales in der Nähe von Thorens-Glières geboren und stammte aus einer adeligen Familie, verzichtete jedoch auf alle Titel des Adels, um sein Leben Gott zu weihen. Nachdem er 1602 Bischof von Genf wurde, gründete er mit der Baronin Jeanne de Chantal den Orden von der Heimsuchung Mariens (der Visitation). Er ist der Schutzpatron der Journalisten und Schriftsteller, weil er schon früh die Druckerei benutzte. Er wurde zum Heiligen und Lehrer der katholischen Kirche erklärt.
Er kam in Nimwegen, in den Niederlanden, zur Welt und studierte Philosophie und Theologie in Köln. 1543 tritt er in die Societas Jesu ein und wird in Köln 1546 zum Priester geweiht. Canisius leistete einen wichtigen Beitrag zur katholischen Reform. Als unermüdlicher Prediger verfasst er drei Katechismen, einen für jeden Lebensabschnitt. Er war sehr gefragt als Berater von Bischöfen und Prinzen, im Dienst der katholischen Reform. 1582 gründet er das Gymnasium St. Michel in Freiburg. 1597 stirbt er, wegen seiner Frömmigkeit und seines apostolischen Eifers von der Bevölkerung wie ein Heiliger verehrt. Er ruht in der Kirche des Collège St. Michel und wurde von Pius XI. 1925 (sein Fest ist am 27. April) heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer erklärt. Seine Katechismen wurden in zwölf Sprachen übersetzt, in 200 Ausgaben veröffentlicht und blieben bis ins XIX. Jahrhundert die wichtigste Synopsis des katholischen Glaubens.
Bischof von Avenches – Lausanne